Friedrich von Schiller: Kabale und Liebe
Produktion: Institut für Film und Fernsehen, München
(1964, ca. 59 Minuten)
Zum Inhalt:
In grellen Effekten geben die - hier leicht bearbeiteten - Szenen Einblick in einen absolulistischen Staat, in dem die Liebenden, das Bürgermädchen und der Präsidentensohn, tragisch zugrundegehen.
Mitwirkende:
Romuald Pekny (Präsident von Walter)
Gerd Baltus (Ferdinand, sein Sohn)
Edith Heerdegen (Lady Milford)
Klaus Schwarzkopf (Wurm)
Gertrud Kückelmann (Luise)
Hans Cossy (Miller, Stadtmusikant)
Hanna Burgwitz (dessen Frau)
Brigitte Martius (Sophie, Kammerjungfer der Lady)
Rudolf Neumann (ein Bedienter der Lady Milford, Gerichtsdiener)
Walter Knaus (Regie)
 
 
 
Friedrich von Schiller: Die Piccolomini
Tb 426
Produktion: Institut für Film und Fernsehen, München
(1968, Laufzeit: 70 Minuten)
Zum Inhalt:
In dem Stück werden die determinierenden Elemente in Wallensteins Denken, seine Gedankenspiele zwischen den Kriegsparteien, schliesslich die Konfrontation der intendierten Friedenswelt mit der alten Ordnung des Kaiserreiches - auch im Konflikt von Octavio und Max - angelegt und entfaltet.
Mitwirkende:
Bernhard Minetti (Wallenstein)
Wolfgang Büttner (Octavio)
Peter Lieck (Max)
Carl Maria Schley (Terzky)
Günther Sauer (Illo)
Romuald Pekny (Isolani)
Harry Kalenberg (Buttler)
Hans Caninenberg (Questenberg)
Robert Michal (Wrangel)
Karl Striebeck (Gordon)
Hans Carl Friedrich (Seni)
Annedore Huber (Gräfin Terzky)
Gertrud Kückelmann (Thekla)
Dieter Kirchlechner (Gefreiter + Kornett)
u. a.
Walter Knaus (Regie)
Enno Dugend (Musik)
 
 
 
Friedrich von Schiller: Wallensteins Tod
Tb 427
Produktion: Institut für Film und Fernsehen, München
(1968, Laufzeit: 72 Minuten)
Zum Inhalt:
In Fortführung der "Piccolomini" werden Wallensteins Vorstellungen von der Berechenbarkeit der Geschichte in dramatischer Ironie desavouiert. Mit dem Tod von Max und Thekla gehen die Symbole idyllischen, friedlichen Seins unter, und mit innerer Zwangsläufigkeit schliesst sich die Ereigniskette mit Wallensteins Tod und Octavios Verlassenheit.
Mitwirkende u.a.:
Bernhard Minetti (Wallenstein)
Wolfgang Büttner (Octavio)
Peter Lieck (Max), Günther Sauer (Illo)
Romuald Pekny (Isolani)
Hans Caninenberg (Questenberg)
Walter Knaus (Regie)
 
 
 
Friedrich Hebbel: Agnes Bernauer
(1963, ca. 62 Minuten)
Produktion: Institut für Film und Fernsehen, München
Zum Inhalt:
Hebbels Drama vom Konflikt zwischen dem Recht des Einzelnen und den Interessen der Gemeinschaft wird hier in einer am Anfang und Ende gekürzten Aufnahme wiedergegeben, die aber dennoch einen zusammenhängenden Ablauf wiedergibt.
Mitwirkende u.a.:
Ernst Schröder (Ernst, Herzog zu München-Bayern)
Bodo Primus (Albrecht, sein Sohn)
Hans Bauer (Hans von Preising)
Ernst Schlott (Marschall von Pappenheim)
Jürgen Goslar (Graf Törring)
Karl Michael Vogler (Rolf von Frauenhoven)
Gertrud Kückelmann (Agnes Bernauer)
Walter Knaus (Regie)
 
 
 
Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti
Tb 276
Produktion: Institut für Film und Fernsehen, München
(1964, Laufzeit: 63’40 Minuten)
Zum Inhalt:
Das Tonband gibt die Kernszenen der Akte I, IV und V von Lessings "Emilia Galotti" wieder. Emilia wird von ihrem Vater erstochen, weil sie nur so vor den Nachstellungen des gewissenlosen Prinzen Gonzaga bewahrt werden kann.
Mitwirkende:
Gertrud Kückelmann (Emilia Galotti)
Benno Sterzenbach (Odoardo Galotti)
Wolfgang Forester (Hettore Gonzaga)
Ernst Dietz (Marinelli, Kammerherr des Prinzen)
Bruno Hübner (Camillo Rota, von des Prinzen Räten)
Jürgen Goslar (Graf Appiani)
Annedore Huber (Gräfin Orsina)
Walter Knaus (Regie)
 
 
 
Max Frisch: Herr Biedermann und die Brandstifter
Tb 281, Institut für Film und Fernsehen, München
Produktion: SDR
(1956, Laufzeit  71‘00 Minuten)
Regie: Walter Knaus
Inhaltsangabe:
Herr Biedermann, ein wohlhabender Bürger, der seine Interessen kennt und darauf seine Weltsicht gründet, macht sich gemein mit Leuten, die in einem ganz anderen Milieu ihre Wurzeln haben. Mit gemischten Gefühlen, aber nicht ohne dumpfe Zustimmung erlaubt er ihnen unter seinem Dach die Vorbereitung eines ungeheuerlichen Attentats auf das Gemeinwesen, immer in der selbstbetrügerischen Hoffnung, ernst könne das alles doch nicht gemeint sein. Als die Katastrophe eintrifft - die Brandstifter haben mit seinen Streichhölzern und dem Benzin, das sie in die Biedermann'sche Villa geschafft haben, die ganze Stadt in Brand gesteckt - wird seine Mittäterschaft deutlich. Eine Parabel, die erzählt, wie terroristische Akte entstehen können.
Mit:
Herr Biedermann: Hans Dieter Zeidler
Frau Biedermann: Gefion Helmke
Schmitz: Ernst Dietz
Eisenring: Karl Michael Vogler
Anna: Gertrud Kückelmann
Verfasser: Kurt Lieck
 
 
Anmerkung:
Die Tonbänder befinden sich im Archiv des Autors.
Sie sind bereits digitalisiert und so für die Nachwelt gesichert.
 
 
 

 

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